God's own country

New Zealand


You can handle the jandal!

 

...was auf neuseeländisch soviel bedeutet wie "du schaffst das"...

Etwas ausprobieren-schaffen, etwas wagen ist meistens auch mit ein bisschen Angst verbunden. Angst vor Neuem, Angst vor der Ungewissheit aber gleichzeitig verspürt man auch das Fernweh, die Reiselust, Lust auf etwas riskantes, etwas zu tun was man noch nicht kennt. Gemischt mit beiden Gefühlen stehe ich nun hier und  zähle die Tage bis zum Abflug. Ob das Heimweh mich plagt, ob die andre Seite der Welt wirklich so anderst ist und ob ein heftig langer Flug wirklich wie im Flug vergeht werde ich wohl im Land der Riesenbäume, der Schafe und selbstverständlich der Kiwis heraus finden...

 

Tja und nun habt ihr euch sicherlich schon gefragt was es mit diesem Homepagenamen auf sich hat. Shoeless oder eher bekannt unter barefoot ist in Neuseeland groß geschrieben. Wie ich bereits schon des öfteren gelesen habe ist es ganz normal die Kids barfuss zur Schule zu schicken oder barfuss einkaufen zu gehen. Es ist ein Zeichen von Reichtum für sie weil man sich von anderen nichts sagen lässt, tun und lassen kann was man will und deshalb einfach die Schuhe mal zuhause bleiben.

Barefoot-barfuss-shoeless etwas das mich immer schon total happy machte und mich somit schon ein bisschen mit Neuseeland verbindet und dieser Name, dieser Begriff von "Freiheit" gerade deshalb mir passend für diese Homepage ist. Wer braucht denn schon Schuhe?

 

"Kiwiana" so wie sich die Neuseeländer selbst nennen bzw. alles so nennen was typisch neuseeländisch is, anscheinend nicht. Der Name wurde aufgrund des Landestieres dem Kiwi gewählt. Der etwas "komische" Vogel der nicht fliegen kann ist  zum Nationaltier Neuseelands geworden und mittlerweile kann man dieses Land als "Kiwiinsel" bezeichnen. Was an diesem Vogel so bewundernswert ist werde ich hoffentlich noch heraus finden können.

 

Einige weitere typische neuseeländische "Kuriositäten" werden bestimmt noch auf mich zukommen wie man so hört, von denen ich euch dann aber vor Ort berichten werde...

 

Wahnsinn wie freundlich die Leute hier sind. Hilfsbereit, offen und vor allem haben sie immer Zeit fuer einen. Ein grosser Unterschied zu Deutschland denke ich, eigentlich sehr schade.

Ja im Allgemeinen was ich bisher mitbekommen habe ist der "Kiwi" ein sehr entspannter Typ Mensch der auch gerne mal zu spaet zu einem Termin erscheint sich deshalb aber nicht aus der Ruhe bringen laesst. Mit so einer Lebenseinstellung lebt es sich bestimmt viel leichter bzw. macht es einem leichter hier zu leben.

 

Maori - die neuseeländischen Ureinwohner

 

Komischerweise kennen die meisten von uns die Aborigines, die australischen Ureinwohner, von Maori haben aber wohl die wenigsten schon mal etwas gehört, so ging es mir zumindest. Nun nutze ich einmal die Gelegenheit um hier etwas über die Maori zu schreiben.

Was typisch für einen Maori ist, ist eine Tätowierung. Meistens tragen sie diese im Gesicht auf ihrem Kinn. Generell sind Tätowierungen typisch für Neuseeland, ich denke gerade weil es von den Maori kommt. Im Gegensatz zu Deutschland hat man hier keine Probleme bei Arbeitgebern zwecks Tätowierung, deswegen haben wohl sehr viele Leute eine. (keine Angst ich habe  nicht vor mich tätowieren zu lassen)

Ja nun zurück zum Maori. Es gibt heutzutage noch oder wieder sehr viele Maori und man akzeptiert sie auch voll und ganz. Auf der ganzen Insel trifft man auf wichtige Plätze und Sehenswürdigkeiten von den Ureinwohnern und auch die Te Reo Maori-die Sprache der Maori bekommt man öfters zu sehen/lesen.

Die Maori haben einen festen Glauben über die Natur und ihre Katastrophen so glauben sie z.B. das ein Erdbeben das ungeborene Kind von Mutter Erde ist und sich sozusagen im Bauch umdreht, hoffen wir einmal das es nicht geboren wirdJ

Bei so vielen Naturwundern bzw. –katastrophen die es hier gibt ist dies ein sehr interessanter und lustiger Glaube. (Neuseeland ist eines der unsichersten geologischen Regionen der Welt)

Auch typisch ist der Haka, ein typischer Tanz der Maori, der z.B. auch vor einem Rugbyspiel getanzt wird, leider konnte ich noch keinen solchen Tanz live mit erleben, aber mir bleibt ja auch noch etwas Zeit.

Die ganze Maori-Sache hat jedoch auch seine dunkle Seite.

Man bekommt leider immer mehr zu hören und sehen, dass manche Maori mittlerweile sehr dem Alkohol und Drogen verfallen sind aufgrund von Armut, Problemen und ihrem sozialen Status. Es gibt viele Projekte bei denen hungerleidenden Maorikindern geholfen wird, damit sie ein normales Leben führen können. Ja aber wie gesagt ist dies nur ein Teil.

Ich könnte dieses Kapitel noch lange weiterführen, weil man ständig etwas Neues über die Ureinwohner erfährt, aber ich glaube dies reicht erst mal…

 

 

 

Über Pferdeköpfe und Chinesische Yogakurse,

 

Auckland die Stadt die alles hat, man vieles davon aber überhaupt nicht braucht.

Jedes Mal wenn ich die Queenstreet, also  sozusagen die Hauptstraße Aucklands entlang laufe zaubert mir eine  neue Person ein Grinsen aufs Gesicht. Es ist wirklich faszinierend was für Personen hier rum laufen. Gestern bin ich auf einen Mensch gestoßen, der mit einer Pferdekopfmaske Klarinette gespielt hat, Weihnachtslieder!!

Vorgestern habe ich einen Chinesen beobachtet der stundenlang mit sich selbst geredet, gelacht und geweint hat. Ich dachte anfangs er spricht mit einer Person auf die er gezeigt hatte doch dann hatte ich bemerkt, dass er sich ständig selbst irgendwelche Geschichten erzählte. Ja und heute habe ich meine ganze Aufmerksamkeit einer Gruppe Rentner-Asiaten geschenkt, die inmitten von Auckland auf dem Bürgersteig Yoga gemacht haben bzw. getanzt haben. Man trifft aber auch sowohl auf barfüßige Männer in Anzügen oder auf zahlreiche religiöse Demonstrationen.

Eventuell ist jede Großstadt so und ich bin wohl nur ein Dorfkind dem solche Sachen auffallen aber trotz allem ist es sehr interessant!

 

(Ganz im Gegenteil zu Neuseeland) werde ich die neuen Beiträge hier nun immer bunt einfärben, damit es leichter für euch ist. Hier laufen sehr viele Menschen einfach nur in schwarzer Kleidung umher, wohl eine Verehrung der neuseeländischen Rugbymanschaft der "all Blacks"...

 

 

 

Über Supermarkteinkäufe bei der Post, dem Wetter und dem Erdbebengeschädigten Brotaufstrich

 

 

Pack n save, New World, Supervalue und Countdown heißen die größten Supermarktketten Neuseelands. Davon ist die zuerst genannte meine liebste.  Von außen sieht der Supermarkt aus wie eine riesen Postfiliale aufgrund der Farbe gelb/schwarz, von innen wie ein Baumarkt mit hohen Regalen und Kartons aber letztendlich kann man Essen kaufen und bei wie baumarktbekleidete Mitarbeitern bezahlen. Das Ganze wird dann in einem flotten Tempo von einer Postbotenasiaten in Unmengen von Gratisplastiktüten gepackt und im Hintergrund läuft ganz laut Last Christmas, was für ein abenteuerliches Einkaufen, mir gefällt’s!

Ja und wenn man dann den Supermarkt mit 10 Plastiktüten indem jeweils ein Apfel ist verlässt kann es einem schon mal passieren das es gerade zu regnen beginnt. Von einem auf den andren Moment und dann aber auch so plötzlich wieder aufhört und es total warm ist. Verblüffend!

Der Wetterumschwung ist hier enorm und die Kiwis sind sogar stolz drauf wenn sie sagen we have 4 seasons on one day!

 

Ich habe noch gar nichts zu der neuseeländischen Küche geschrieben fällt mir gerade auf. Ja also an erster Stelle ist zu sagen egal wo man ist und egal wie klein ein Ort ist KFC, Pizzahut, Burger King, Subway und Mc Donalds gibt es immer, wirklich immer!! Ich habe zwar gelesen, dass es in der Vergangenheit noch schlimmer mit dem Fastfood gewesen ist, kann mir das aber kaum vorstellen.

Ja und wenn man dann über die ganzen Fastfoodketten hinweg schaut bekommt man ein unzähliges Angebot von asiatischen Foodshops. Sehr, sehr viele Asiaten sind hier ausgewandert und nicht  gerade beliebt bei den Kiwis, da sie sich nicht an den Lebensstil hier anpassen, sondern nur in ihren eigenen Gruppen verweilen und die englische Sprache verweigern.

Ja und wenn man auch über diese vielen Angebote hinweg sieht trifft man auf Inder, Italiener und auch auf Fritz Wiener’s German sausage!  

Letztendlich gibt es hier auch einheimische Restaurants aber sehr selten, da es nicht wirklich viel typisches neuseeländisches Essen  gibt.

Vielleicht ist der Pie nennenswert, ein Blätterteigkuchen bzw. Pastete mit verschiedenen Füllungen.  Auch bekannt sind vielleicht Shrimps, Muscheln und der Wein der hier überall angebaut wird, der Sauvignon Blanc. Hm was gibt es noch? Obst aller Art,  klar die Kiwi im Vordergrund, sowie die Tim Tam-Kekse welche es aber auch in Australien gibt.

Neuseeland hatte auch einen berühmten Brotaufstrich der Marmite.  Die Kiwis haben ihn „erfunden“  da Australien für das Vegemite bekannt ist und die zwei Länder ein bisschen ein Konkurrenzkampf führen. So haben die Kiwis ihr eigenes „Vegemite“ produziert.

Ja haben produziert ist richtig, das Ganze liegt in der Vergangenheit. Die Fabrik wurde von einem Erdbeben zerstört und seit Anfang dieses Jahres geschlossen. Nun musste die Produktion eingestellt werden und man muss nun wohl oder übel Vegemite kaufen. Arme Kiwis!!

 

 

 

Über Busfahrer, Autos und die 80 ger Jahre

 

Auto, Flugzeug, Schiff, Fahrrad alles Fortbewegungsmittel, mein bisher häufigstes war aber hier der Bus. Der Busverkehr also die Linien sind im ganzen Land gut organisiert und spiegeln gleichzeitig das „grüne Denken“ der Kiwis. Sie leben sehr umweltbewusst, lieben ihre wunderschöne Natur und wissen diese zu schätzen. Die Städte hier sehen alle so aus als wäre jemand mit dem Staubsauger drüber, kein Müll, keine Zigarettenkippen, nein einfach nur clean. So macht das Barfußlaufen gleich doppelt so viel Spass.

Aber nunmal zurück zum typischen Kiwibusfahrer. Erst einmal sind diese immer gut gelaunt und gehen voll und ganz in ihrem Job auf. Sie sind locker, hilfsbereit und haben immer ein Witzchen zu erzählen. Gleichzeitig ist der Busfahrer aber meistens auch noch (ob er dafür bezahlt wird oder nicht) ein Reiseleiter. So kommt es öfters vor, dass man bei einer einfach gebuchten Busfahrt allerhand über Land und Leute erfährt, ich meine auf den Verkehr muss man sowieso nicht so achten, da so gut wie keiner entgegen kommt auf diesen verlassenen, einsamen Strassen welche Autobahnen sein sollen. Man sieht höchstens tote Possums am Straßenrand liegen. Die neuseeländische Tierplage die von Australien rüber gebracht wurde.

Wenn man dann am Ziel angekommen ist bedankt sich jeder beim Busfahrer und alle sind glücklich. Aber auch in der Stadt bei einer 2 minütigen Busfahrt bedankt man sich, wirklich nett.

Ja und wenn man dann bei so einer Busfahrt die verschiedensten Leute beobachtet, wird man auch deren unterschiedliche Kleidungsstile bemerken.

Viele tragen ja, wie bereits erwähnt schwarz, sehr viele laufen in Jogging/Sportkleidern umher obwohl sie überhaupt keinen Sport machen und der Rest lebt laut Kleidung noch in den 80-90 ger Jahren. In den ganzen Shops kann man bis zum Bauchnabel hin geschnittene Hotpants, T-Shirt mit Fransen,, bunt bedruckte Kleidchen, sowie Bauchfreitops kaufen.

Entweder ist dies auch in Deutschland gerade Mode oder die Kiwis lieben diesen Stil einfach, mir gefällt der Style.

Ja auch zu erwähnen sind die Autos hier. So ziemlich alle Autos die man sehen kann sind echt heruntergekommen. Die geben hier überhaupt nicht Acht auf ihre Wägen. Bei meinem Wwoofing-Host bin ich mit einem mit gefahren der voll auf ein Anhänger drauf gekracht ist und meinte dann nur upps, egal.

Wahrscheinlich sind die deshalb so günstig zu kaufen. Also ein großes Angebot hat man hier auf jeden Fall. Man muss nur Glück haben, dass das Auto dann auch fährt nicht so wie bei einigen Backpackern die mir schon so manche Pannengeschichten erzählt haben…

 

 

 

 

 

Über Pappschachteln und sprechende Toiletten

 

Mir ist aufgefallen, dass sich hier ja schon lange nichts mehr erneuert hat. Deshalb will ich euch mal über die neuseeländische Architektur berichten.

 

Als erstes lässt sich einmal sagen, dass jeder hier ja fast jeder sein eigenes Häuschen besitzt. Mehrfamilienhäuser habe ich eigentlich noch nie bzw. nur in Auckland oder anderen Großstädten gesehen.

 

Ein Neuseelandhaus hat meistens nur einen Stock ich meine Platz genug haben die ja weshalb denn einen zweiten Stock, viel zu viel Aufwand…(Neuseeland ist Flächen mäßig etwa gleich groß wie Deutschland, hat jedoch nur so viel Einwohner wie der Großraum Berlin!!! Also könnt ihr euch vorstellen, dass sehr, sehr viel unbebaut und es viel reine Natur hier gibt.)

Aufgrund der vielen unbebauten Flächen, lässt sich auch sagen, dass es meistens wirklich nur eine Straße gibt wenn da auch ein Haus steht. Also einfach irgendwelche Waldwege ohne Sinn und Zweck gibt es hier nicht.

So ein Haus ist meistens sehr einfach gebaut. Es besteht aus dünnen Holzwänden und der Rest erinnert an eine Pappschachtel, keine gute Qualität, aber wie ich gehört habe Erdbebensicherer als Stein. Das witzige ist hier gab es schon Leute die gesagt haben wir wollen umziehen, aber mit unserem Haus. Ja und stellt euch  vor das ging. Die haben ihr ganzes Haus einfach mitgenommen…

 

 

Ich glaube das Umziehen hier ist auch sehr beliebt. Überall wo man vorbei kommt, also egal welche Stadt gibt es viele Häuser mit Schildern am Haus „zu verkaufen“ echt überall.

 

 

Letzte Woche hat sich auch gezeigt wie gut so eine Pappschachtel brennen kann. Der Holiday Camping Park  ging in Flammen auf und ratz fatz brannte alles lichterloh, das war mal eine Aufregung in diesem Städtchen.

Mein Haus hier in dem ich wohne ist aus Stein gebaut. Die Wände jedoch sind ebenfalls sehr dünn und die Qualität lässt auch zu wünschen übrig.  Aber luxuriös ist es allemal vor allem als Vergleich zum Hostel!!

 

 

Sprechende Toiletten

 

 

Da geht man einmal so unbewusst schnell in der Stadt aufs Klo und dann diese Sensation: ein sprechendes WC!

Die öffentlichen Toiletten in Neuseeland, zumindest bin ich jetzt schon auf 2 gestoßen, reden mit einem.

Man öffnet die Tür und los geht’s. die Toilette sagt was man zu tun hat, also abschließen etc. und dann läuft noch Musik im Hintergrund und gespült wird erst wenn man sich die Hände wäscht:) Aber ich möchte euch gar nicht so viel erzählen seht selbst: ( sorry ich kann das Video leider nicht drehen!!)

 

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